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"Fast close" ist der Oberbegriff für alle
Verfahren und Methoden, die auf die schnelle oder wenigstens
beschleunigte Erstellung des Jahresabschlusses gerichtet sind.
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Der Begriff stammt eigentlich aus dem US-amerikanischen Bereich und
spiegelt das dort vorherrschende Verständnis von entscheidungsrelevanten
Informationen wieder:
Der Wettbewerb zwischen Unternehmen wird damit nicht nur über die
Produkte oder Leistungen, sondern auch über die von ihnen erstellten
Jahresabschlüsse ausgetragen. Wer seine Zahlen schneller vorlegt, ist
bei Investoren und Kapitaleignern attraktiver und kann daher mit einem
besseren Marktwert rechnen.
Im Zuge der Internationalisierung schwappt die Fast
Close Debatte auch immer mehr nach Deutschland und
hat insbesondere Unternehmen erfaßt, die ohnehin Jahresabschlüsse
nach internationeln Regeln erstellen, d.h.,
wird ab 2005 von weiter wachsender Relevanz sein.
Der Fast Close Abschluß unterscheidet sich nicht grundsätzlich
von einem „normalen“ Jahresabschluß; alle für
diesen geltenden Rechtsvorschriften bleiben natürlich uneingeschränkt
gültig. Allerdings werden die zum Ergebnis
führenden einzelnen Arbeiten beschleunigt. Die dabei
gültigen Prinzipien sind
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die Verlagerung der Datenbeschaffung möglichst in
Zeiten lange vor dem Jahresabschlußstichtag,
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die Verkürzung der innerbetrieblichen Informationswege
und Entscheidungsprozesse,
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sowie
die Vereinfachung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Die Fast Close Debatte ist daher im wesentlichen ein
Organisationsproblem, und zwar insbesondere eines der
Ablauforganisation. Hierbei wird der Produktivitätsgedanke
in das Rechnungswesen eingeführt - Rechnungswesen im Akkord!
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