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EVA |
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EVA dient zur Messung von Leistung und Effizienz, beinhaltet wertbasierte Planung und Mitarbeitermotivation über Anreizsysteme und berücksichtigt zugleich den Shareholder-Value-Ansatz. Der Economic Value Added ist ein Maßstab für den Wertzuwachs eines Unternehmens. Die EVA-Kennzahl soll eine wertorientierte Unternehmensführung erleichtern. Sie bewertet die Entwicklung des Unternehmens nach dem tatsächlichen ökonomischen Gewinn. Einsetzen kann man sie sowohl als Bewertungsinstrument als auch als Basis für ein Incentive-System. Gelingt es einem Unternehmen, über mehrere Quartale einen positiven EVA zu erzielen, ist es erfolgreich. Sind die EVA's hingegen über längere Zeit negativ, so hat das Unternehmen am Markt Probleme und wird wahrscheinlich nur durch größere Umstrukturierungsmaßnahmen in der Lage sein, wieder erfolgreich zu sein. Der EVA ist insbesondere für Global Player, für auf Shareholder Value basierte Unternehmen, für transnationale Firmen sowie für Unternehmen, die in einem scharfen Kostenwettbewerb stehen, ein idealer Indikator, um die eigene Wettbewerbsposition zu bestimmen. Besonders interessant ist die Ermittlung des EVA nach Mergern, wo sich meist nur wenige der angepriesenen Synergieeffekte wirklich realisieren lassen.
Das besondere an der Kennzahl ist, daß
die Kosten des eingesetzten Kapitals explizit berücksichtigt und
Verzerrungen im Rechnungswesen beseitigt werden. So wird zum
Beispiel Aufwand mit Investitionscharakter für den Aufbau einer
Marke über die Nutzungsdauer abgeschrieben und somit ökonomisch
richtig dargestellt. Der Vorteil, so die Autoren, ist, daß die
Manager, deren Boni künftig an EVA gekoppelt sind, kein Interesse
mehr daran haben, die Erträge pro Aktie und andere Größen, die man
bisher nach streng buchhalterischer Tradition zur Bewertung
verwendete, künstlich hoch zu treiben. |
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© 2001 Matthias Ax |
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