IT muss funktionieren! In der Regel wird sie  das auch tun. Denn bevor ihr Lebenszyklus  zu Ende geht, ist sie auf Grund des  schnellen technischen Wandels oft schon  ausgetauscht worden. Wenn nicht, kann  man ja auch einmal Glück haben... Kleine Fehler können schnell zu einem Dominoeffekt führen... Standards für Rechenzentren Welchen Notfallplan haben Sie? Matthias Ax 2012  Nutzungsbedingungen Copyright Impressum Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute nicht mehr wegzudenken, und  so basieren die meisten Geschäftsprozesse auf einer IT-Unterstützung. Hinzu kommt, dass der  gezielte Einsatz von IT beeindruckende Produktivitätssteigerungen bewirken kann, bzw.  Geschäftskonzepte überhaupt erst möglich macht, die es vor Jahren noch nicht gegeben hat.  Geschäftskonzepte, die mittlerweile unsere Gesellschaft so stark beeinflussen, dass sie aus  dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Zunehmende Komplexität und sich immer schneller  ändernde Geschäftsanforderungen verlangen zusätzlich Flexibilität, die nur wenige  Unternehmen mit ihrer IT-Struktur heute sicherstellen können.  Wie lange überlebt ein Unternehmen ohne funktionierende IT-Systeme? Der Blumenladen an der Ecke hat eine Chance, einen IT-Ausfall schadlos zu überstehen,  solange er nicht vom Onlinehandel lebt. Für die Unternehmen, die zum Beispiel virtuell Geld  Dritter verwalten und dabei von der Technik vollkommen abhängig sind, kann ein Ausfall der IT-  Systeme über einen längeren Zeitraum zur Handlungsunfähigkeit, Umsatzeinbruch und bis  zur  Insolvenz führen. Aus Kostengründen ignorieren aber viele Verantwortliche diese IT-  Abhängigkeit, treffen keine notwendige Vorsorge und gefährden den Fortbestand des  Unternehmens.   Daten stellen einen elementaren Wert dar und müssen sicher aufbewahrt werden. In der Regel  sind sie das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Datenverlust und Identitätsdiebstahl sind  wesentliche Risiken. Eine Geschäftsführung macht sich strafbar, wenn das Unternehmen die  Daten Dritter verliert. Hier sind nicht nur technische sondern auch organisatorische Maßnahmen  gefragt. Ein Datenverlust muss nicht immer durch böswillige Handlungen oder Diebstahl  entstehen: Schlechte Organisation, eine marode Infrastruktur, falsche  Datensicherungskonzepte, Technikwechsel, extremer Kostendruck und unzureichend  ausgebildete Mitarbeiter tun ihr Übriges. Abgesehen davon verlangt der Gesetzgeber die  Einsichtnahme in die Daten des Rechnungswesens innerhalb der gesetzlichen  Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren. 10 Jahre sind aus der IT-Sicht eine lange Zeit, in der es mit  Sicherheit zu weiteren Entwicklungen und Wechseln kommt, die beherrscht werden müssen. Es  ist also notwendig, die eigenen Daten nach Wertigkeit zu katalogisieren, damit die  Sicherheitskonzepte dieser Wertigkeit angepasst werden können.  Die Entwicklung neuer Technologien schreitet mit einer Geschwindigkeit voran, die es dem  Einzelnen unmöglich macht, einen vollständigen Überblick zu behalten, geschweige denn diese  Technologien zu beherrschen. Es ist aber keine Seltenheit, dass in Unternehmen nur noch eine  einzelne Person die eingesetzte Technik managt  und ein Ausfall dieser Koryphäe nicht mehr  vorgesehen ist. Diese Art der Wirtschaftlichkeit garantiert keinen nachhaltigen Erfolg.   Datenschutz Oft werden Hackerangriffe, Viren, Trojaner  und Onlinekriminalität an erster Stelle als  Gefahren für die IT-Sicherheit genannt.  Doch viel öfter sind es die kleinen  hausgemachten und vorhersehbaren  kleinen Katastrophen.